Irgendwo hat der Spaß ein Ende! - Hisbollah veröffentlicht Kriegsspiel ich denke, das siehst Du nicht wirklich differenziert.
1. ist der Soldat im Kriegsfall ein Werkzeug der Politik und handelt nicht in seinem eigenen Interesse (denn welcher Mensch würde sonst auf ein Schlachtfeld gehen, alleine der Begriff macht schon klar, wie wünschenswert das ist). Deine Parole müsste heißen: “Kriegstreiber sind Mörder” und schon bin ich bei Dir. Gerade in Deutschland haben wir zum Glück noch eine Wehrpflicht, die die Armee ganz eng mit der Bevölkerung verknüpft und dafür sorgt, daß sie nicht vollständig mit Kampfschweinen gesättigt ist.
2. ist die abartige Situation häufig die Frage “er oder ich?”, “überleben oder sterben?”. da bleibt dann nicht viel Raum. Du kannst mir glauben, daß ich mir darüber viele Gedanken gemacht habe. Ich war noch zu Zeiten des Ost-West Konflikts bei der Marine (als Wehrpflichtiger) und zur gleichen Zeit war ein Verwandter bei der Volksmarine der DDR. Da fängst Du an Dich zu fragen, was diese ganze Konstellation für Dich bedeuten könnte und wunderst Dich über diese Welt, die offensichtlich von Besoffenen und Schwachmaten “geführt” wird. Der allerletzte, der an einem Krieg und dem Töten, das dabei stattfindet Verantwortung trägt ist jener Schütze Arsch, der selbigen dafür hinhält. Wenn Du die Mörder finden willst, dann musst du nicht in die Zelte sehen, sondern in die Paläste.

